Triumph

Natürlich kennen Sie Triumph – die Marke ist in der ganzen Branche ein Synonym für Qualität und Passform. Aber kennen Sie auch die Geschichte hinter dieser großen Erfolgsstory?

Alles begann 1886:
Der Korsettmacher Johann Gottfried Spiesshofer und der Kaufmann Michael Braun gründeten eine Korsettmanufaktur mit sechs Mitarbeiterinnen und sechs Nähmaschinen. In einer Scheune im württembergischen Heubach wurde jedes Produkt von Hand gefertigt. Leitgedanke war damals wie heute, ein Sortiment schöner und hochwertiger Wäsche anzubieten, die durch Tragekomfort und Halt die Lebensqualität der Frauen verbessert. „Spiesshofer & Braun” verkaufte ab 1892 auch nach England, einem der ersten Exportmärkte.
Aufgrund des raschen Wachstums ihres Unternehmens suchten die Gründer nach einem neuen Namen, der nicht nur aussagekräftig ist, sondern auch Größe vermitteln sollte. Inspiration fanden sie im Pariser Arc de Triomphe, nach dem sie 1902 ihre Marke Triumph“ benannten – ein Symbol für Handwerkskunst und Qualität. Ein klares Statement für Stil, Einfluss und kulturelle Relevanz.

Die Geburt des BHs
In der Nachkriegszeit kam es zu einer Revolution in der Korsettindustrie: Die herkömmlichen Korsetts gehörten der Vergangenheit an und machten den Weg frei für die unglaubliche Erfolgsgeschichte des BHs. 1922 brachte Triumph den ersten BH auf den Markt und war einer der Erfinder des BHs ohne Vorderverschluss und mit verstellbaren Trägern. Mitte der 1930er Jahre war Triumph zum größten Korsetthersteller des Kontinents aufgestiegen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg begann eine neue Ära: In den 50er Jahren wurde die Produktion wieder aufgenommen. Triumph expandierte schnell und eröffnete Verkaufsbüros, Designstudios, Produktionsstätten und Vertriebszentren in den meisten europäischen Märkten. Bei der Modenschau 1959 im Berliner Hilton stellten die Models ihre Produkte ins Rampenlicht: Nur mit Dessous bekleidet liefen sie über den Laufsteg – eine Sensation für die damalige Zeit!

Expansion und Weiterentwicklung
1960 expandierte das Unternehmen nach Asien und eröffnete sein erstes Vertriebsbüro in Hongkong. Nur fünf Jahre später wurden die Dessous bereits in 92 Ländern Asiens und Europas verkauft. 1966 wurden die ersten BHs aus Polyamid und Elasthan hergestellt, die einen neuen Standard für Form und Tragekomfort setzten. Kurz darauf begannen die Ingenieure mit der Produktion nahtloser Cups.
Die kultigen Siebziger brachen alle sexuellen Tabus. Sinnlichkeit war nun eine persönliche Erfahrung und nicht mehr durch die Gesellschaft eingeschränkt. Dieser Zeitgeist spiegelte sich in Nude- und Schmetterlings-BHs wider. Die „Triumph 70 Fashion Show“ läutete das Jahrzehnt ein und war die bis dahin größte Modenschau: Sie erstreckte sich über 25.000 Kilometer und mehrere Kontinente. Erneut übernahm Triumph eine Vorreiterrolle in der Branche und entwickelte extrem dünne und leichte Materialien unter Verwendung von Lycra® und Nylon. Dies führte zu Produktinnovationen wie dem One-Size-BH – ein BH, der jeder Frau passt.

Von der Schneiderwerkstatt zum größten Wäschehersteller der Welt
1979 startet die Triumph-Gruppe mit „sloggi“ ihre zweite globale Marke und damit die „Baumwoll-Revolution“. sloggi steht für kontinuierliche Innovation und garantiert Tragekomfort für jedermann, bei allem, was man tut. sloggi-Unterwäsche kann dauerhaft bei 90 Grad gewaschen werden, verliert nie Form und Farbe und sieht immer wie neu aus.
In den 80er Jahren waren Aerobic und farbenfrohe Sportkleidung sehr beliebt. Jetzt ging es darum, trendige Styles zu kreieren, die maximalen Halt mit maximalem Tragekomfort verbanden. In den 90er Jahren wurden Naomi Campbell und Helena Christensen Botschafterinnen von Triumph. Sie gehörten zu den einflussreichsten Supermodels dieser Zeit und standen für Power, Haltung und grenzenloses Selbstbewusstsein.
Als das neue Jahrtausend anbrach, war Triumph weltweit ein Begriff. Innerhalb eines Jahrhunderts hatte sich das Unternehmen von einer kleinen Schneiderwerkstatt zu einem der größten Wäschehersteller der Welt entwickelt – mit heute über 25.000 Mitarbeitern.
Heute schreibt Triumph seine Geschichte mit einer diversen Belegschaft, einem ausgeprägten Sinn für Nachhaltigkeit und mit weltweitem Einfluss fort. Damals wie heute gilt: Das Design der Produkte soll das Leben der Kundinnen verbessern – jeden Tag.

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